Ganzheitlichkeit

«Es gehört mit zum Sinne eines jeden Menschen, sich ganzheitlich
zu entfalten und andere darin zu unterstützen.
»
(Dr. med. Yvonne Maurer)


Ganzheitlichkeit berücksichtigt die Vielfältigkeit des Menschen und die Einheit des Lebens. Auf der Basis des anthropologischen Modells IKP arbeiten TherapeutInnen und BeraterInnen im Sinne eines ganzheitlichen Menschenverständnisses. Sie unterstützen KlientInnen durch ressourcenorientierte Arbeit in der Wiederherstellung des Gleichgewichts der einzelnen Lebensdimensionen oder ihrer Beziehung zueinander.

Darstellung des anthropologischen Modells IKP als Würfel (Yvonne Maurer, 2015, 1987, 1993, 1999).

Die Ganzheitlichkeit leben bedeutet, sich selber als Körper wahrzunehmen und in Aktion zu setzen, ebenso als fühlendes und denkendes Wesen - eingebunden in ein Netz von Beziehungen und eingebettet ins Zeitgeschehen und ins Räumliche. Dabei geben uns Werte und «Visionen» innere Kraft und Energie.

Ganzheitliches Vorgehen bietet die Möglichkeit, psychisches, körperliches und beziehungsmässiges Erleben zu integrieren. In der Begegnung mit Klient/innen verbindet sich das therapeutische Gespräch mit aktiver und passiver Körperarbeit, wobei Sprechen und körperzentriertes Arbeiten prozesshaft ineinander übergehen und in andere Erlebens- und Ausdrucksmöglichkeiten überführt bzw. «übersetzt» werden.